Die häufigste Sorge vor dem ersten Profil ist nicht der Verdienst und nicht die Technik — es ist die Frage, wer einen erkennen könnte. Deshalb hier sortiert, was tatsächlich sichtbar ist.
Öffentlich sichtbar
Dein Profilname, deine Fotos, deine Beschreibung, deine Stadt, dein Alter, deine Services und deine Tarife. Also genau das, was du selbst einträgst — und nichts davon ist Pflicht in dem Sinne, dass es dich identifizieren müsste.
Niemals öffentlich
- Deine E-Mail-Adresse.
- Deine Telefonnummer — Kontakt läuft über die Nachrichtenfunktion, bis du selbst etwas anderes teilst.
- Deine genaue Adresse. Du gibst die Stadt an, nicht die Straße.
- Dein bürgerlicher Name. Du wählst deinen Profilnamen frei.
- Die Verifizierungsfotos. Die sehen ausschließlich unsere Moderatoren, sie werden nie veröffentlicht und nicht weitergegeben.
Ohne Gesicht arbeiten
Ein erheblicher Teil der Profile zeigt kein Gesicht, und das funktioniert. Was dabei hilft: mehr Fotos statt weniger, verschiedene Perspektiven, gute Ausschnitte statt Balken über den Augen — ein schwarzer Balken wirkt versteckt, ein gut gewählter Bildausschnitt wirkt gewollt. Und eine ausführlichere Beschreibung, weil sie den Teil übernimmt, den sonst das Gesicht übernimmt.
Drei praktische Vorkehrungen
- Eigene E-Mail-Adresse, die du nirgendwo sonst verwendest. Der wirksamste einzelne Schritt überhaupt.
- Metadaten aus Fotos entfernen. Handys speichern GPS-Koordinaten im Bild. Ein Screenshot des Fotos entfernt sie zuverlässig.
- Keine erkennbaren Hintergründe. Der Blick aus dem Fenster, ein Türschild, ein markantes Möbelstück — daran wird eine Wohnung wiedererkannt.
Profil jederzeit verbergen
Du kannst dein Profil in den Einstellungen vorübergehend unsichtbar schalten, ohne etwas zu löschen. Fotos, Texte und Bewertungen bleiben erhalten und sind beim Reaktivieren wieder da.